“Das ist bald. In zwei Wochen.”
Man widerspricht mir, es wären drei.
“Ok. Eine Woche und sechs Tage. Äh, zwei Wochen und sechs Tage mein ich! … Zwei Wochen und sieben Tage!”
Vorletzteres oder letzteres entsprach der Wahrheit, die auch dunkel durchschimmernd zu erkennen war in der Einsicht, dass der Februar fünf Wochen hat, selbst wenn selbige von Mittwoch bis Mittwoch gezählt werden.
Hier ist keine Pointe intendiert und kein Zusammenhang herzustellen.
“Ah, warum machst du dann Litauisch weiter?”
‘So eine unbedeutende Sprache’, ist man gewohnt in Gedanken fortzusetzen. Aber Kontext:
“Mach doch Chinesisch!” und ”Ich mach jetzt Finnisch 2 und Estnisch.”
Langweilig, indoeuropäisches Zeug, davon reicht’s ihm.
“Und Hausa! Da hab ich jetzt mal was drüber gelesen! Ist voll geil!”
Bei Isländisch will er es belassen. Nur weniges in mir zittern vor Litauisch 2, die Genervtheit meines restlichen Gedankenlebens wird sich noch als hinderlich herausstellen müssen.
Vorerst lern ich Vokabeln mit Kapuze am Kopf, damit es leiser ist.
Gesprächsfetzenabfall.
Hallo, du,
Gerade las ich, dass im Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie auch Linguisten arbeiten, die beteiligt sind an dem Projekt, „die Geschichte der Menschheit mithilfe vergleichender Analysen der Verschiedenheit von Genen, Kulturen, kognitiven Fähigkeiten, Sprachen und sozialen Systemen vergangener und gegenwärtiger menschlicher Populationen sowie Gruppen dem Menschen nahe verwandter Primaten zu untersuchen.” (“Die Zusammenführung dieser Forschungsrichtungen soll zu neuen Einsichten in die Geschichte, die Vielfalt, die Anpassungen und die Fähigkeiten der menschlichen Spezies führen.“)
Oh, das wäre doch toll, nicht? x)
Aber ignorier meine herumhüpfenden, ziellosen Gedanken, ich freute mich nur gerade beim Lesen und musste an dich denken.
Liebe Grüße!
Ah, Kleo! Das hab ich erst jetzt gesehen. Es klingt toll, wenn ich mir auch nur bedingt vorstellen kann, was dabei passiert… Werd ich nachlesen, jetzt muss ich ein bisschen schlafen gehen, glaube ich.
Danke!